Dieses Land liegt schon seit langem am Schnittpunkt zwischen Ost und West, Nord und Süd und seine lebendige Geschichte hat Spuren im Land hinterlassen: romantische Märchenschlösser, Burgen und Paläste lassen sie lebendig werden. Besonders im Donauknie mit seinem Zentrum Budapest und in Transdanubien, der fruchtbaren Hügellandschaft westlich der Donau wechseln sich kulturelle Höhepunkte und schöne Natur ab.
Am bekanntesten ist sicher das Gebiet um den Pattensee, dem größten See Mitteleuropas mit einer Uferlinie von 196 km. Bereits seit 1861 mit dem Bau der ersten Bahnlinie zum Balaton wird er touristisch erschlossen. Durch seine geringe Tiefe (max. 12,5m) wird er im Sommer bis zu 28°C warm und ist zum Baden natürlich ideal. An seinem Rand liegen auch einige der über 1000 Thermalquellen Ungarns, die als Wellnesskurorte ausgebaut sind. Mit 2000 Sonnenstunden hält der Plattensee einen Spitzenplatz, also steht einem sonnigen Badeurlaub nichts im Wege.
Doch auch das übrige Ungarn bietet reizvolle Landschaften: Die Puszta ist im UNESCO Welt-Bioreservat Bugac-Puszta sehr ursprünglich erhalten und im Nationalpark Hortobágy werden die Pusztalandschaft und die Sümpfe und Fischteiche unter Schutz gestellt. In den waldreichen Höhenzügen Nordungarns geht man den großen Tourismusströmen aus dem Weg und kann Land, Leute und Natur weitgehend ungestört und auch wesentlich preiswerter genießen.
Ungarn ist durch seine geschützte Lage im Karpartenbecken vor extremer kontinentaler Witterung geschützt. Der Wind ist überwiegend schwach, es fällt wenig Niederschlag und der Sommer ist warm bis heiß, der Winter klar und kalt. Schmuddelwetter ist selten.
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